Letzte Woche startete etwas entspannter als die Wochen davor. Vorallem stand erstmal viel „Orgazeugs“ an.
Am Montag Nachmittag, nach einem kleinen Sonnenspaiergang (damit man ein wenig von der Sonne mitnimmt), ging es mit Matthias in die Stadt um Dinge wie Stahlschwamm, Putzmittel, Käsereibe und Spülmaschinensalz (irgendwie hat das hier kein Laden??) zu kaufen. Abends gab es dann im Loftet (Gemeinschaftsraum von meinem „Wohnheim“) dann noch eine paar entspannte Runden Ligretto.
Der Dienstag ging ähnlich weiter wie der Montag, mit Orga. Ich habe alle Rechnungen für KLM eingescannt, einen Termin bei der Polizei ausgemacht (muss man hier machen wenn man länger als 3 Monate in Norwegen lebt), viel mit KLM (versucht) zu telefonieren, eine Norwegische Nummer eingerichtet, den Playstore auf Norwegisch gestellt …
Am Spätmittag ging es dann für mich zum ersten mal hier ins Gym (ähnlich wie in Aachen nur einen Sprung entfernt, nur das es hier wirklich ein Gym ist – ich musste eh Mitglied werden um irgendwelche anderen sportlichen Aktivitäten an der Uni zu machen/günstiger Hütten zu mieten).
Abends ging es dann wieder ins Loftet, dieses mal dann um Scharade zu spielen, ich weiß auch nicht so genau wer das bloß vorgeschlagen hat :p
Am Mittwochmorgen ging es für mich erstmal ein paar Blöcke weiter ein Fahrrad begutachten. Vorallem das ständige auf den Bus warten, aber auch der gute Preis und die mit Spikes bestückten Reifen haben mich dann auch zum Kauf verleitet.
Wieder zurück daheim ging es dann direkt mit Dominik und Annina los zum BUA (dieser supertolle Laden wo man umsonst Zeugs ausleihen kann) um Sachen für unseren ersten Cabintrip auszuleihen.
Mit vollen Armen (einem Wanderrucksack, 2 Poporutschern, einer Thermosflasche, einer Stirnlampe, einem Winterschlafsack und einem Innenschlafsack) ging es dann auf dem Rückweg noch beim IKEA auf ein paar winzige vegane Hotdogs vorbei.
Nach einem kurzen Poporutschertest war abends dann auch noch das Auswahltraining fürs Cheerleading, das leider ähnlich wie beim offenen Training seeehr entspannt und für Neuanfänger gestaltet war.
Am Donnerstag ging es dann erstmal (wieder mit Annina und Dominik) einen Großeinkauf im REMA1000 machen. Einfach um einmal den Küchenschrank vollzubekommen, aber auch um Frühstück fürs Wochenende zu kaufen.
Danach wollte ich dann mal mein Radel ausprobieren und die Stadt unsicher machen. Mein erster Stop war Sport Outlet um mir Sportschuhe für das Roundnettraining am Abend zu kaufen. Von dort ging es dann noch bei ESN eine Studentenkarte abholen und ein paar Runden Quixx spielen. Soweit ging das auch alles gut, bis ich dann bemerkte, das Roundnet (Spikeball) an einem ganz anderen Campus war. Mir wurde zwar vorher gesagt, das es hügelig in Trondheim sei, aber was ich in der Innenstadt bisher gesehen hatte war alles suuuper flach und ich dachte mir die stellen sich alle an, ich bin ja Aachen gewöhnt. Das ganze stellte sich dann aber auf dem Weg nach Dragvoll (der andere Campus) als einen Trugschluss heraus. Die meiste Zeit musste ich schieben weil es einfach zu steil war (und verlor dadurch nicht einmal Zeit???) und kam dann trotzdem zu spät, schweißgebadet an.
Ich komme in den Raum, stelle mich kurz vor, um dann festzustellen, dass der Trainier aus München kommt und im Mai bei der deutschen Hochschulmeisterschaft gegen Jannis und mich in der KO-Phase gespielt hat, kleine Welt!!
Danach musste ich dann direkt wieder mit meinen Rad los in die Innenstadt, einer lokalen einen Pizzaschieber für sage und schreibe 3€ abzukaufen. Auch hier musste ich schieben, aber dieses mal, weil es einfach zu steil bergab ging. Auf dem Heimweg habe ich dann noch einen Stop gemacht um einen Pizzastein, der zu verschenken war, aufzulesen. (Ich habe den Kundensupport des norwegischen „Kleinanzeigen“ (FINN) erfolgreich gebeten mich auch ohne norwegische Bank freizuschalten). Der Weg war aber eine pure Tortur mit Schieber in der Hand und über verschneite Bergwege. Am Ende kam ich halb Tod in der WG an (ich hatte nur gefrühstückt) und musste mir dann noch ganz schnell was zu Essen zaubern, da ich am nächsten Morgen um 8:15 Vorlesung hatte.
Morgens hatte ich erstmal 3 Vorlesungen am Stück (hier immer 105min mit 15min Pause in der Mitte). Da dies aber vorallem Einführungsvorlesungen waren, endete die eine schon 30min früher. Da ich nichts besseres zu tun hatte, bin ich ein wenig durch die Gegend geschlendert und habe einen Legoraum in der Uni entdeckt, wie cool! Da habe ich dann in voller Vorfreude eine kleinen Hütte gezaubert (zumindest die Vorderseite, die Legosteine waren doch sehr begrenzt).
Nachdem die Vorlesungen überstanden waren ging es dann auch direkt los zur Fähre. Von dort dann nochmal 12min mit dem Bus und dann ca. 2-3 Stunden Wanderung bergauf zur Hütte. Mit lecker Wraps und Spielen endete dann auch der erste Abend.
Damit es im Schlafzimmer über Nacht nicht eisig ist, hatten wir den Abend über die Türe offen gelassen um den Schlafraum mitzuheizen. Dies stellte sich dann aber als fataler Fehler heraus. Obwohl unten die Fenster geöffnet waren, lagen Annina, Antonia und ich in den oberen Etagenbetten quasi in einer Sauna ohne Sauerstoff. Nach einer kurzen Pinkel- und Luftholpause und einer 30min „Diskussion“ haben wir uns dann entschlossen unsere Matratzen um 4am in den Gemeinschaftsraum zu legen, auch wenn die anderen davon kurz aufwachen. Danach konnte man dann endlich auch mal ein Auge zudrücken.
Nach einem entspannten Porridgefrühstück haben wir uns alle auf eine „kleine“ Entdeckungstour gemacht, um einmal die Gegend zu erforschen. Dank tiefem Schnee, Sonnenschein und Poporutscher ging der Mittag auch sehr schnell vorbei.
Zurück auf der Hütte haben dann erstmal alle hungrig ihre mitgebrachten Brote verschlungen. Danach gab es dann in großer Runde (wir waren 14) nach ein wenig Überzeugung Scharade!!! Das gefiel den anderen sogar so gut, das es nach dem Mi-Nudel Abendessen direkt weitergespielt wurde.
Tagsüber hatte Mirko ein Loch ins Eis geschlagen um eisbaden zu gehen. Benni hatte mir vorher extra eine Badehose mitgebracht und obwohl ich eigentlich nicht mitgehen wollte, bin ich dann auch mit in die Kälte zum Eisloch. Das Ausziehen und zum Loch laufen war dann tatsächlich auch das schlimmste, einmal drin (ich konnte zwar nicht atmen) war aber alles entspannt. Zum Glück war aber auch unsere Hütte mit dem Ofen SUPER warm, sodass man quasi garnicht auskühlen konnte.
Danach konnten wir sogar ein wenig die Polarlichter beobachten (die Bilder spiegeln leider nicht ganz das wider was wir mit bloßen Augen sehen konnten)
Am Sonntagmorgen wurden dann die Reste vom Vortag gegessen, Spiele gespielt und eis gebadet (ohne mich diese mal :p). Nach einem Nudeln mit Tomatensoße Mittagsessen ist die hälfte der Truppe dann schonmal abgreist, da sie nicht im dunklen wandern wollten. Dafür aber knapp 2h eine Schnellstraße entlang um zur Fähre zu kommen, da der Bus nur 2 mal am Tag fährt. Wir anderen haben dann noch die Bude aufgeräumt, ein wenig Ligretto gespielt und sind dann im dunkeln in einer Stunde fix zur Bushalte gelaufen. Wieder in Trondheim angekommen haben wir dann noch Nudeln mit Gemüse gekocht und den halben The Greatest Showman Film geschaut, dann wurden die anderen zu Müde.
Letzte Woche startete etwas entspannter als die Wochen davor. Vorallem stand erstmal viel „Orgazeugs“ an.
Am Montag Nachmittag, nach einem kleinen Sonnenspaiergang (damit man ein wenig von der Sonne mitnimmt), ging es mit Matthias in die Stadt um Dinge wie Stahlschwamm, Putzmittel, Käsereibe und Spülmaschinensalz (irgendwie hat das hier kein Laden??) zu kaufen. Abends gab es dann im Loftet (Gemeinschaftsraum von meinem „Wohnheim“) dann noch eine paar entspannte Runden Ligretto.
Der Dienstag ging ähnlich weiter wie der Montag, mit Orga. Ich habe alle Rechnungen für KLM eingescannt, einen Termin bei der Polizei ausgemacht (muss man hier machen wenn man länger als 3 Monate in Norwegen lebt), viel mit KLM (versucht) zu telefonieren, eine Norwegische Nummer eingerichtet, den Playstore auf Norwegisch gestellt …
Am Spätmittag ging es dann für mich zum ersten mal hier ins Gym (ähnlich wie in Aachen nur einen Sprung entfernt, nur das es hier wirklich ein Gym ist – ich musste eh Mitglied werden um irgendwelche anderen sportlichen Aktivitäten an der Uni zu machen/günstiger Hütten zu mieten).
Abends ging es dann wieder ins Loftet, dieses mal dann um Scharade zu spielen, ich weiß auch nicht so genau wer das bloß vorgeschlagen hat :p
Am Mittwochmorgen ging es für mich erstmal ein paar Blöcke weiter ein Fahrrad begutachten. Vorallem das ständige auf den Bus warten, aber auch der gute Preis und die mit Spikes bestückten Reifen haben mich dann auch zum Kauf verleitet.
Wieder zurück daheim ging es dann direkt mit Dominik und Annina los zum BUA (dieser supertolle Laden wo man umsonst Zeugs ausleihen kann) um Sachen für unseren ersten Cabintrip auszuleihen.
Mit vollen Armen (einem Wanderrucksack, 2 Poporutschern, einer Thermosflasche, einer Stirnlampe, einem Winterschlafsack und einem Innenschlafsack) ging es dann auf dem Rückweg noch beim IKEA auf ein paar winzige vegane Hotdogs vorbei.
Nach einem kurzen Poporutschertest war abends dann auch noch das Auswahltraining fürs Cheerleading, das leider ähnlich wie beim offenen Training seeehr entspannt und für Neuanfänger gestaltet war.
Am Donnerstag ging es dann erstmal (wieder mit Annina und Dominik) einen Großeinkauf im REMA1000 machen. Einfach um einmal den Küchenschrank vollzubekommen, aber auch um Frühstück fürs Wochenende zu kaufen.
Danach wollte ich dann mal mein Radel ausprobieren und die Stadt unsicher machen. Mein erster Stop war Sport Outlet um mir Sportschuhe für das Roundnettraining am Abend zu kaufen. Von dort ging es dann noch bei ESN eine Studentenkarte abholen und ein paar Runden Quixx spielen. Soweit ging das auch alles gut, bis ich dann bemerkte, das Roundnet (Spikeball) an einem ganz anderen Campus war. Mir wurde zwar vorher gesagt, das es hügelig in Trondheim sei, aber was ich in der Innenstadt bisher gesehen hatte war alles suuuper flach und ich dachte mir die stellen sich alle an, ich bin ja Aachen gewöhnt. Das ganze stellte sich dann aber auf dem Weg nach Dragvoll (der andere Campus) als einen Trugschluss heraus. Die meiste Zeit musste ich schieben weil es einfach zu steil war (und verlor dadurch nicht einmal Zeit???) und kam dann trotzdem zu spät, schweißgebadet an.
Ich komme in den Raum, stelle mich kurz vor, um dann festzustellen, dass der Trainier aus München kommt und im Mai bei der deutschen Hochschulmeisterschaft gegen Jannis und mich in der KO-Phase gespielt hat, kleine Welt!!
Danach musste ich dann direkt wieder mit meinen Rad los in die Innenstadt, einer lokalen einen Pizzaschieber für sage und schreibe 3€ abzukaufen. Auch hier musste ich schieben, aber dieses mal, weil es einfach zu steil bergab ging. Auf dem Heimweg habe ich dann noch einen Stop gemacht um einen Pizzastein, der zu verschenken war, aufzulesen. (Ich habe den Kundensupport des norwegischen „Kleinanzeigen“ (FINN) erfolgreich gebeten mich auch ohne norwegische Bank freizuschalten). Der Weg war aber eine pure Tortur mit Schieber in der Hand und über verschneite Bergwege. Am Ende kam ich halb Tod in der WG an (ich hatte nur gefrühstückt) und musste mir dann noch ganz schnell was zu Essen zaubern, da ich am nächsten Morgen um 8:15 Vorlesung hatte.
Morgens hatte ich erstmal 3 Vorlesungen am Stück (hier immer 105min mit 15min Pause in der Mitte). Da dies aber vorallem Einführungsvorlesungen waren, endete die eine schon 30min früher. Da ich nichts besseres zu tun hatte, bin ich ein wenig durch die Gegend geschlendert und habe einen Legoraum in der Uni entdeckt, wie cool! Da habe ich dann in voller Vorfreude eine kleinen Hütte gezaubert (zumindest die Vorderseite, die Legosteine waren doch sehr begrenzt).
Nachdem die Vorlesungen überstanden waren ging es dann auch direkt los zur Fähre. Von dort dann nochmal 12min mit dem Bus und dann ca. 2-3 Stunden Wanderung bergauf zur Hütte. Mit lecker Wraps und Spielen endete dann auch der erste Abend.
Damit es im Schlafzimmer über Nacht nicht eisig ist, hatten wir den Abend über die Türe offen gelassen um den Schlafraum mitzuheizen. Dies stellte sich dann aber als fataler Fehler heraus. Obwohl unten die Fenster geöffnet waren, lagen Annina, Antonia und ich in den oberen Etagenbetten quasi in einer Sauna ohne Sauerstoff. Nach einer kurzen Pinkel- und Luftholpause und einer 30min „Diskussion“ haben wir uns dann entschlossen unsere Matratzen um 4am in den Gemeinschaftsraum zu legen, auch wenn die anderen davon kurz aufwachen. Danach konnte man dann endlich auch mal ein Auge zudrücken.
Nach einem entspannten Porridgefrühstück haben wir uns alle auf eine „kleine“ Entdeckungstour gemacht, um einmal die Gegend zu erforschen. Dank tiefem Schnee, Sonnenschein und Poporutscher ging der Mittag auch sehr schnell vorbei.
Zurück auf der Hütte haben dann erstmal alle hungrig ihre mitgebrachten Brote verschlungen. Danach gab es dann in großer Runde (wir waren 14) nach ein wenig Überzeugung Scharade!!! Das gefiel den anderen sogar so gut, das es nach dem Mi-Nudel Abendessen direkt weitergespielt wurde.
Tagsüber hatte Mirko ein Loch ins Eis geschlagen um eisbaden zu gehen. Benni hatte mir vorher extra eine Badehose mitgebracht und obwohl ich eigentlich nicht mitgehen wollte, bin ich dann auch mit in die Kälte zum Eisloch. Das Ausziehen und zum Loch laufen war dann tatsächlich auch das schlimmste, einmal drin (ich konnte zwar nicht atmen) war aber alles entspannt. Zum Glück war aber auch unsere Hütte mit dem Ofen SUPER warm, sodass man quasi garnicht auskühlen konnte.
Danach konnten wir sogar ein wenig die Polarlichter beobachten (die Bilder spiegeln leider nicht ganz das wider was wir mit bloßen Augen sehen konnten)
Am Sonntagmorgen wurden dann die Reste vom Vortag gegessen, Spiele gespielt und eis gebadet (ohne mich diese mal :p). Nach einem Nudeln mit Tomatensoße Mittagsessen ist die hälfte der Truppe dann schonmal abgreist, da sie nicht im dunklen wandern wollten. Dafür aber knapp 2h eine Schnellstraße entlang um zur Fähre zu kommen, da der Bus nur 2 mal am Tag fährt. Wir anderen haben dann noch die Bude aufgeräumt, ein wenig Ligretto gespielt und sind dann im dunkeln in einer Stunde fix zur Bushalte gelaufen. Wieder in Trondheim angekommen haben wir dann noch Nudeln mit Gemüse gekocht und den halben The Greatest Showman Film geschaut, dann wurden die anderen zu Müde.