Meine Reise nach Trondheim begann mit der spontanen Abreise am Freitagabend in Trois Vallees. Dank wenig Verkehr, Fahrerwechseln (vorallem Papa und Tim, ich hab nur eine Stunde von 4 bis 5 geschafft :p) und guten Hörbüchern ging die 11 Stunden Fahrt doch recht schnell vorbei!
Durch die spontane Nachtaktion hatte ich noch „reichlich“ Zeit einmal alles zu waschen, den verpassten Schlaf nachzuholen und alles fein säuberlich auszulegen und einzupacken. Dank Packingcubes die alles verschlungen haben hat sogar mein Wanderrucksack (der 2cm zu groß fürs Handgepäck war 🙁 ) in den Koffer gepasst!
Da ich schon vor 2 Monaten die Zugverbindung nachgeschaut hatte, wurde ich vom Schienenersatzverkehr überrascht. Damit ich morgens noch entspannt mit der Familie Frühstücken konnte hat mich Mama dann netterweise mit dem Auto (ich durfte fahren) nach Arnheim gebracht. Von dort kam es dann aber auch erstmal zum Stocken aufgrund von Kindern, die entzückt von dem Neuschnee, erstmal beschlossen hatten auf den Schienen herumzutollen.
Zum Glücke hatte ich genug Puffer und kam rechtzeitig in Amsterdam an!
Trotz beängstigender Nachrichten von großen Chaos und Flugausfällen lief am Flughafen alles wie am Schnürchen … bis wir alle im Flugzeug geboarded waren und unser Flugzeug bereit war enteist zu werden (scheinbar verschlechtert sich die aerodynamik erheblich wenn Wasser in „random pattern“ auf dem Flugzeug gefriert und daher muss jedes Flugzeug vor dem Flug „de-iced“ werden (siehe Bild)). Der Pilot versicherte uns, das wir in der Warteschlange sind und wir noch „genug Tank haben um den ganzen Tag auf einen Enteisungsslot zu warten und das wir werden auf jeden Fall heute noch fliegen“. Nunja, nach knapp 2h Warten wurde unser Flug gecancelt und unser Flieger drehte um und wir alle durften sehen wo wir bleiben :p
Ziemlich schnell stellte sich heraus, das ich nicht der einzige Erasmusstudent aus Trondheim war und ich zusammen mit Naomi und Carina habe ich mich dann in die ewig langen Serviceschlange angestellt. Dort wurde uns dann gesagt, das sie unser Gepäck nicht herausgeben können und es einfach mit unserem neuem Flug mitsenden werden (in meinem Fall 3 Tage später, am Mittwoch). Da ich nicht so lange in Amsterdam sitzen wollte und weil ich von anderen schon gehört hatte, dass sie seit Freitag in Amsterdam saßen, habe ich schnell beschlossen den nächstbesten Flug aus Brüssel zu buchen. Das ganze stellte sich als recht kompliziert heraus, aber nach 3h am Flughafen hatte ich dann einen Flug am nächsten morgen. Naomi hatte beschlossen nicht ohne ihr Gepäck zu fliegen und wollte auf ihren Flug am Mittwoch warten und Carina wurde auf Montag Abend umgebucht und wollte dort nochmal ihr Glück versuchen. Nachdem wir das geklärt hatten sind wir in die Innenstadt gefahren, waren lecker beim Inder essen und sind danach in ein Hotel für die Nacht eingecheckt. Alles (hoffenlich) auf Kosten von KLM. Eigentlich ein ganz schöner Trip hätte man noch seinen Koffer :p
Nach einer kurzen Nacht bin ich dann morgens mit dem Eurostar über Antwerpen (super schöner Bahnhof btw!) nach Brüssel gedüst. Laut Serviceteam hier es „nono, here is everything fine, no cancellations“, und so war es dann auch. Ich hatte den Flug ursprünglich gewählt, weil ich, wenn ich eh schon fliege, keinen Gabelflug fliegen wollte. Nun gab es aber keine andere Möglichkeit und ich hatte 5 Studen Aufenthalt am Flughafen in Oslo. Nach einem kleinen Frühstück entdeckte ich einen Flügel und nach ein wenig herumdrückerei, und trotz „warnschild“, habe ich einmal mein einziges Stück, den Canon in D, mehr schlecht als recht, verlauten lassen. Irgendwann war es aber dann auch so weit und mein Flug hob mit anderthalb Stunden Verspätung in richtung Trondheim ab.
Angekommen in Trondheim ging dann aber alles ganz fix, nur 7min nach Landung saß ich im Bus der direkt zu meiner Haustüre fuhr. Ich hatte ja kein Gepäck, da KLM kein Gepäck ausgibt und man „solle einfach ein Formular ausfüllen und dann senden sie es einem ein paar Tage später zu“). Meinen Schlüssel hatte ein andere Wohnheimsmitbewohner dankbar am Vortag schon entgegen genommen und dieser konnte mir dann auch noch ein Handtuch und ein Kissen ausleihen. Decke und alle Bezüge hatte ich vorher schon einer ehemligen Erasmusstudentin abgekauft, und das war bei noch einer anderen Studentin zwischengelagert, ein Glück, ansonsten wäre es eine kalte Nacht geworden! In der (4er)WG mit meinen 5-Sachen angekommen wurde ich erstmal mit mangelnder WC hygene und einer komplett unausgestatteten Küche „begrüst“. Ein wenig später habe ich mit Matthias geredet, er war selbst aber auch erst vor ein paar Stunden aus München gelandet und erzählte mir, das bisher nur Zhixiang hier sei, der schon seit einem Semester hier wohnt. Um ca. 1Uhr Nachts stolperte dann mit Annika (und ihrem Freund) unsere 4. Mitbewohnerin aus Hambug in die WG.
Meine Reise nach Trondheim begann mit der spontanen Abreise am Freitagabend in Trois Vallees. Dank wenig Verkehr, Fahrerwechseln (vorallem Papa und Tim, ich hab nur eine Stunde von 4 bis 5 geschafft :p) und guten Hörbüchern ging die 11 Stunden Fahrt doch recht schnell vorbei!
Durch die spontane Nachtaktion hatte ich noch „reichlich“ Zeit einmal alles zu waschen, den verpassten Schlaf nachzuholen und alles fein säuberlich auszulegen und einzupacken. Dank Packingcubes die alles verschlungen haben hat sogar mein Wanderrucksack (der 2cm zu groß fürs Handgepäck war 🙁 ) in den Koffer gepasst!
Da ich schon vor 2 Monaten die Zugverbindung nachgeschaut hatte, wurde ich vom Schienenersatzverkehr überrascht. Damit ich morgens noch entspannt mit der Familie Frühstücken konnte hat mich Mama dann netterweise mit dem Auto (ich durfte fahren) nach Arnheim gebracht. Von dort kam es dann aber auch erstmal zum Stocken aufgrund von Kindern, die entzückt von dem Neuschnee, erstmal beschlossen hatten auf den Schienen herumzutollen.
Zum Glücke hatte ich genug Puffer und kam rechtzeitig in Amsterdam an!
Trotz beängstigender Nachrichten von großen Chaos und Flugausfällen lief am Flughafen alles wie am Schnürchen … bis wir alle im Flugzeug geboarded waren und unser Flugzeug bereit war enteist zu werden (scheinbar verschlechtert sich die aerodynamik erheblich wenn Wasser in „random pattern“ auf dem Flugzeug gefriert und daher muss jedes Flugzeug vor dem Flug „de-iced“ werden (siehe Bild)). Der Pilot versicherte uns, das wir in der Warteschlange sind und wir noch „genug Tank haben um den ganzen Tag auf einen Enteisungsslot zu warten und das wir werden auf jeden Fall heute noch fliegen“. Nunja, nach knapp 2h Warten wurde unser Flug gecancelt und unser Flieger drehte um und wir alle durften sehen wo wir bleiben :p
Ziemlich schnell stellte sich heraus, das ich nicht der einzige Erasmusstudent aus Trondheim war und ich zusammen mit Naomi und Carina habe ich mich dann in die ewig langen Serviceschlange angestellt. Dort wurde uns dann gesagt, das sie unser Gepäck nicht herausgeben können und es einfach mit unserem neuem Flug mitsenden werden (in meinem Fall 3 Tage später, am Mittwoch). Da ich nicht so lange in Amsterdam sitzen wollte und weil ich von anderen schon gehört hatte, dass sie seit Freitag in Amsterdam saßen, habe ich schnell beschlossen den nächstbesten Flug aus Brüssel zu buchen. Das ganze stellte sich als recht kompliziert heraus, aber nach 3h am Flughafen hatte ich dann einen Flug am nächsten morgen. Naomi hatte beschlossen nicht ohne ihr Gepäck zu fliegen und wollte auf ihren Flug am Mittwoch warten und Carina wurde auf Montag Abend umgebucht und wollte dort nochmal ihr Glück versuchen. Nachdem wir das geklärt hatten sind wir in die Innenstadt gefahren, waren lecker beim Inder essen und sind danach in ein Hotel für die Nacht eingecheckt. Alles (hoffenlich) auf Kosten von KLM. Eigentlich ein ganz schöner Trip hätte man noch seinen Koffer :p
Nach einer kurzen Nacht bin ich dann morgens mit dem Eurostar über Antwerpen (super schöner Bahnhof btw!) nach Brüssel gedüst. Laut Serviceteam hier es „nono, here is everything fine, no cancellations“, und so war es dann auch. Ich hatte den Flug ursprünglich gewählt, weil ich, wenn ich eh schon fliege, keinen Gabelflug fliegen wollte. Nun gab es aber keine andere Möglichkeit und ich hatte 5 Studen Aufenthalt am Flughafen in Oslo. Nach einem kleinen Frühstück entdeckte ich einen Flügel und nach ein wenig herumdrückerei, und trotz „warnschild“, habe ich einmal mein einziges Stück, den Canon in D, mehr schlecht als recht, verlauten lassen. Irgendwann war es aber dann auch so weit und mein Flug hob mit anderthalb Stunden Verspätung in richtung Trondheim ab.



Angekommen in Trondheim ging dann aber alles ganz fix, nur 7min nach Landung saß ich im Bus der direkt zu meiner Haustüre fuhr. Ich hatte ja kein Gepäck, da KLM kein Gepäck ausgibt und man „solle einfach ein Formular ausfüllen und dann senden sie es einem ein paar Tage später zu“). Meinen Schlüssel hatte ein andere Wohnheimsmitbewohner dankbar am Vortag schon entgegen genommen und dieser konnte mir dann auch noch ein Handtuch und ein Kissen ausleihen. Decke und alle Bezüge hatte ich vorher schon einer ehemligen Erasmusstudentin abgekauft, und das war bei noch einer anderen Studentin zwischengelagert, ein Glück, ansonsten wäre es eine kalte Nacht geworden! In der (4er)WG mit meinen 5-Sachen angekommen wurde ich erstmal mit mangelnder WC hygene und einer komplett unausgestatteten Küche „begrüst“. Ein wenig später habe ich mit Matthias geredet, er war selbst aber auch erst vor ein paar Stunden aus München gelandet und erzählte mir, das bisher nur Zhixiang hier sei, der schon seit einem Semester hier wohnt. Um ca. 1Uhr Nachts stolperte dann mit Annika (und ihrem Freund) unsere 4. Mitbewohnerin aus Hambug in die WG.