Hüttentrip die zweite

Kochen und co.

19.01.2026

Meine 3. Woche in Trondheim begann wieder mit ein wenig Orga. Ich habe angefangen die ganzen Bilder vom Wochenende zu sortieren/bearbeiten, ein Urlaubssemester an der RWTH beantragt und lange mit KLM telefoniert, das sie mir doch meinen Koffer liefern sollen (unerfolgreich, der Mitarbeiter am Flughafen und ich haben 20min aneinander vorbei geredet). Abends war dann noch das erste offizielle Cheertraining mit Orgatreffen davor, wo endlich auch mal geworfen wurde!

Danach habe ich dann noch mit Giulia Pizzateig für den nächsten Tag vorbereitet und ein Curry für den Rest der Woche gefreestyled, yummy!

Wiedersehen mit meinem Koffer

20.01.2026

Da ich schon genug mit tausenden Leuten unerfolgreich telefoniert habe, habe ich dann in den „sauren“ Apfeln gebissen und bin 80min mit dem Zug zum Flughafen gedüst. Einmal dort ging alles sehr fix, abgesehen davon das ich 45min auf den Zug zurück nach Trondheim warten musste 🙁

Nicht ganz 4 Stunden später war ich dann mit Koffer wiedervereint in Trondheim. Der Halt an dem ich aussteigen musste war direkt neben 2 Sportoutlets, wo ich dann nochmal schnell reingehüpft bin um mir eine Wanderhose zuzulegen, da meine Corthose nur mittelgut geeignet für Schnee und wandern ist :p

Das mit dem „schnell“ war dann aber leider auch eine Illusion … nachdem ich im einen Outlet alle Hosen anprobiert hatte, habe ich mich einfach für eine entschieden, weil ich keine Lust mehr hatte. Dann hab ich aber gedacht, wenn ich eh schon da bin gehe ich nochmal in den anderen Laden. Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich dort dann auch eine bessere gefunden!! Dann ging es also wieder zum ersten Outlet die andere Hose zurück geben. Zurück in Moholt ging es dann noch einmal kurz ins Gym. Auf dem kurzen Weg vom Gym zurück in die WG haben wir dann noch meine Mitbewohnerin getroffen, kurz gequatscht und auf einmal konnte man über uns mitten im hellen SUPER schöne Polarlichter sehen.

Nachdem wir die ein wenig bestaunt haben bin ich schnell reingerannt um mir was wärmeres anzuziehen und meine Kamera zu holen. Als ich wieder draußen war, war es dann aber leider auch schon zu spät. Wir haben noch kurz draußen abgewartet, aber vorallem Matthias RIESEN Hunger auf Pizza musste gestillt werden, sodass wir dann nicht mit anderen nach Dragvoll (da ists einfach dunkler) gefahren sind.

Mit einem vollen Magen sind wir aber dann auch nochmal los um kurz vor 12, weil die anderen in Dragvoll super Lichter gesehen hatten, leider wieder mittelerfolgreich, wobei Annika nochmal länger geblieben war und scheinbar 40min später super schöne sehen konnte 🙁

Wöchentlicher Trip zu BUA

21.01.2026

Da man das Equipment bei BUA nur für eine Woche ausleihen darf bin ich vormittags mit Dominik zum BUA gedüst um unsere Sachen zurück zu geben und neue Stirnlampen und Schlafsäcke fürs Wochenende auszuleihen. Danach hab ich ein wenig mit Annina zusammen gearbeitet/Blog geschrieben. Abends war dann wieder Cheertraining! Dann ging es „früh“ ins Bett, da am nächsten morgen mein Polizeitermin anstand (man muss sich bei der Polizei melden wenn man länger als 3 Monate in Norwegen lebt).

Pozilei und Stadtstreunern

22.01.2026

Ein wenig verschlafen nach einer kurzen Nacht entschied ich mich spontan mit meinem Rad zur Polizei zu fahren und dann später mit dem Bus wieder zurückzufahren.

Da ich den ersten Slot (um 8:30) gebucht hatte, hatte sich nicht wie am Vortag eine riesen Schlange angestaut und Dominik und ich waren fix durch. Danach bin ich mit meinem Rad ein wenig durch die Stadt geradelt (super schöner Sonnenaufgang!!) und habe dann um 10 mich mit Benni, Annina und Leonie getroffen. Wir sind dann ein wenig durch die Stadt geschlendert, waren in 2nd hand Läden Skianzüge anprobieren und im Cafe.

Leonie, Annina, Ich, Benni

Danach bin ich dann mit dem Rad im Bus zurück nach Moholt um dann eine Stunde später zusammen mit Annina ihr Auto abholen zu gehen, da wir mit diesem zur Hütte fahren wollten. Sie hatte das Auto aber 45min außerhalb geparkt weshalbt wir es schonmal näher ranholen wollten. Auf dem Rückweg sind wir dann noch für den Cabintrip einkaufen gegangen und tanken gewesen. Da haben wir (primär Annina, ich hab eigentlich nur geleuchtet) noch versucht einem Norweger, der sehr brüchig englisch sprach, sein Auto zu überbrücken, leider unerfolgreich.

Kennlernmittag und Anreise

23.01.2026

Am Freitag stand für mich packen an und Mittags war dann noch ein „Kennlerntag“ vom Cheerleading. Ich war für die ersten 2h dabei, wo wir vorallem kleine spielchen gespielt haben, wie z.b. Knotenmutter! Danach wurde ich dann von Annina und Flo mit dem Auto aufgelesen um dann zur Hütte zu düsen. Mit angelegten Schneeketten waren wir dann ca. 90min später am Parkplatz, wo uns die anderen 3 (Carina, Dominik und Benni) getroffen haben. Die 3 waren morgens in der Früh mit dem Bus gefahren und mit ganz leichtem Gepäck 4h zur Hütte gekraxelt, haben diese schonmal „vorgeheizt“ und sind dann von dort zum Parkplatz gewandert. Gemeinsam ging es dann vom Parkplatz vollgepackt ca. eine Stunde zur Hütte. Auf dem Weg dorthin haben wir erstmal zu Fuß eine XC-Ski Gruppe überholt und konnte am Himmel fast die ganze Zeit leichte Polarlichter sehen.

Obwohl alle super hungirg waren dauert es noch eine ganze weile bis das Essen auf dem Tisch stand (Schnee zu schmelzen mit einem kleinen Ofen geht halt leider nicht so schnell). Als wir dann um 22Uhr unser Abendessen genüsslich verspeisten tauchten auf einmal 2 Lampen vor unserer Hütte auf. Wir hatten 6 der 8 Plätze der Hütte gebucht und hätten nicht gedacht, das jemand die verbleibenden 2 Plätze buchen würde. Nach anfänglicher „unfreude“ war es aber super nett mit den 2 Norwegern! Nach dem Abendessen ist der eine noch mit Flo, Annina und mir runter zum See gestapft um Polarlichter zu sehen. Dieses mal konnte man sie richtig tanzen sehen am Himmel, aber leider bin ich irgendwie zu blöd diese richtig zu fokussieren, sodass fast alle meine Bilder super unscharf sind 🙁

 

Zurück in der Hütte sind wir dann alle ins Bettchen. Leider war meine Matratze komplett durchgelegen und mit ständigen drehen und wenden habe ich nie lange die Augen zugekriegt.

Wanderung, lesen und singen!

24.01.2026

Am nächsten morgen gab es dann, nachdem alle aufgestanden waren (Flo hatte schonmal eine kleine Wanderung um den See gemacht) Porridge mit ein wenig lauwarmen Wasser (wir hatten irgendwann keine Gedult mehr auf mehr Wasser zu warten).

Essensbilder für @Mitja (war nicht mein Teller :p)

Annina und ich am lesen

Nach ein wenig lesen, quatschen mit den Norwegern (die danach wieder abgereist sind) und einem kleinen Mittagsbrot sind wir dann auf eine kleine Wanderung aufgebrochen um den Sonnenuntergang vom Kamm aus zu betrachten. Der Weg dorthin streckte sich aber ziemlich, vorallem weil hinter jeder Kuppe sich eine weitere, höhere versteckte. Aber mit Spikes konnte man auch über vereiste Stellen problemlos hochlaufen. Und auch wenn einem der Wind nur so um die Ohren gepeitscht ist (höre Video :p), sah es von oben superschön aus!

Unten wieder angekommen gab es dann Wraps (oder Tacos, ich hab noch nicht so ganz verstanden was hier der unterschied ist, beide werden mit Tortillas gegessen).

Danach haben dann Dominik, Carina, Annina und ich gelesen (ich hatte mir am Donnerstag aus einer Hütte mit „zu verschenken“ Dingen ein Buch geholt), während Benni und Flo zum See gestampft sind um ein Loch zum Eisbaden zu schlagen. Irgendwann fand Carina sogar Ersatzseiten für die Gitarre (am vorabend hatten Carina, Benni und ich 30min erfolglos versucht die eine gerissene Seite die gerade so nicht lang genug war, wieder einzuspannen) und fing an ein wenig zu spielen. Das war schon sehr cosy so als Hintergrundmusik beim lesen. Als die 2 Abenteurer dann klitschnass vom Eisloch wiederkamen haben wir dann noch ein wenig mit Gitarrenbegleitung gesungen. 

Abreise

25.01.2026

Die nächste Nacht war um einiges besser, da ich eine nicht ganz so durchgelegene Matratze hatte (auf der ein Norweger die Nacht davor geschlafen hatte)

Nachdem morgens alle ein wenig ausgeschlafen sind gab es dann wieder Porridge. Während der Leseclub (Dominik, Annina und ich) in seine Bücher vertieft war sind die anderen 3 zum Eisloch gestapft und haben ein Eisbad genommen (anscheinend war das Loch über Nacht wieder so weit eingefroren das man problemlos wieder darüber laufen konnte).

Nachdem alle wieder einigermaßen aufgewärmt waren haben wir dann nochmal einen kleinen Spaziergang über den riesigen See gemacht.

Zurück in der Hütte haben wir nochmal schnell Nudeln gekocht und dann alles aufgeräumt.

Während die anderen 4 schonmal los zum Auto sind haben Dominik und ich nochmal die Bude gefegt und die restlichen Sachen gespült (und mein Buch ausgelesen :p).

Anscheinend sind Dominik und ich super schnell gelaufen, oder haben eine Abkürzung gefunden, da wir die anderen um 2min am Parkplatz verpasst haben. Wir sind dann einfach die Straße entlang gelaufen, bis Annina und Florian die anderen 2 am Bus abgeworfen hatten (keiner hatte Lust 4h im dunklen dorthin zu wandern) und uns aufgelesen haben.

Wieder in Moholt habe ich dann noch mit meinen Brüdern und anderen Wohnheimsleuten League gespielt (war sehr witzig, aber leider auch seehr lang)

Kofferdilemmer - ein Akt in 2 Wochen

Dear KLM Customer Team,

I am writing to formally report a prolonged baggage issue and the difficulties I experienced in retrieving my luggage following a flight disruption in early January.

I arrived in Trondheim with only the clothes I was wearing and was forced to purchase essential clothing, as the temperatures were very cold and I had pre-scheduled hikes and tryouts that I could not miss. I also had additionally costs for travel costs, one night of accommodation, and food in Amsterdam.

 

The total cost of these essential expenses amounts to €674.34. In addition, I incurred higher travel costs for my alternative flight (€390.99 instead of €284.08), resulting in an additional €106.91.
The total amount claimed is therefore €781.25.
Wherever possible, I deliberately minimized costs by purchasing second-hand items and shopping at low-cost stores and outlets.

Additionally, for practical reasons, I paid for the train tickets to Amsterdam Central for two fellow passengers from the same flight (Carina X and Naomi Y), at a cost of €5.50 each.

 

January 4
I boarded my KLM flight with my checked luggage. After boarding, the flight was cancelled and the aircraft returned to the gate. All passengers were asked to leave the plane. At that time, we were informed that checked luggage could not be returned and would instead be forwarded on the rescheduled flight.

I was rebooked on a KLM flight scheduled for January 7. As University was starting on the 5th, I canceled the rebooked flight and made alternative travel arrangements with another airline.

Despite cancelling the flight, I was again informed that my luggage could not be released to me and that I would need to complete a baggage form so it could be forwarded to my destination.

 

January 5
I travelled by train to Brussels and flew from there to Trondheim with another airline, without my luggage, which was still being held by KLM.

 

January 6
After arriving in Trondheim, I cancelled my KLM flight scheduled for January 7. I then attempted to complete the baggage report form within the required 48-hour timeframe. Unfortunately, every attempt resulted in error messages (“Already logged in” -> “Oops, something went wrong”).

From this point until January 14, I tried daily to submit the form via the QR code, the website, and the KLM app from multiple devices, without success. I also attempted to contact customer service by phone but was repeatedly disconnected after waiting several hours. I contacted KLM via WhatsApp on January 6 and, as of January 22, I am still waiting to be connected to an agent.

During this entire period, I had no information regarding the location or condition of my luggage.

 

January 14
I was informed by SAS that my luggage had been located in Copenhagen. It is unclear to me how the bag ended up there, as the only information KLM had from me was that I had cancelled my January 7 flight. SAS was able to contact me only because my brother had added a luggage tag in 2018 with my parents’ phone number. My parents then provided SAS with my contact details.

SAS kindly arranged for the luggage to be sent to Trondheim, although they did not consider themselves responsible for delivering it to my address.

 

January 16
My luggage arrived at Trondheim Airport. At that time, I was on a cabin trip and unable to collect it in person.

 

January 19
I spoke with staff from Widerøe at Trondheim Airport, who informed me that they could not arrange delivery of the luggage.

 

January 20
I ultimately travelled to the airport myself to retrieve the bag. The round trip took approximately four hours, despite having previously been assured that the luggage would be delivered to my address.

 

Given the extended delay, lack of communication, technical issues preventing me from filing a report, and the expenses I incurred due to being without my luggage, I would like to request a review of my case and guidance on compensation for the essential items purchased, as well as the inconvenience caused.

Thank you for your time and assistance. I look forward to your response.

Kind regards,
Moritz Schlimbach

Hüttentrip die zweite

Kochen und co.

19.01.2026

Meine 3. Woche in Trondheim begann wieder mit ein wenig Orga. Ich habe angefangen die ganzen Bilder vom Wochenende zu sortieren/bearbeiten, ein Urlaubssemester an der RWTH beantragt und lange mit KLM telefoniert, das sie mir doch meinen Koffer liefern sollen (unerfolgreich, der Mitarbeiter am Flughafen und ich haben 20min aneinander vorbei geredet). Abends war dann noch das erste offizielle Cheertraining mit Orgatreffen davor, wo endlich auch mal geworfen wurde!

Danach habe ich dann noch mit Giulia Pizzateig für den nächsten Tag vorbereitet und ein Curry für den Rest der Woche gefreestyled, yummy!

Screenshot_20260128-123420~2

Wiedersehen mit meinem Koffer

20.01.2026

Da ich schon genug mit tausenden Leuten unerfolgreich telefoniert habe, habe ich dann in den „sauren“ Apfeln gebissen und bin 80min mit dem Zug zum Flughafen gedüst. Einmal dort ging alles sehr fix, abgesehen davon das ich 45min auf den Zug zurück nach Trondheim warten musste 🙁

Nicht ganz 4 Stunden später war ich dann mit Koffer wiedervereint in Trondheim. Der Halt an dem ich aussteigen musste war direkt neben 2 Sportoutlets, wo ich dann nochmal schnell reingehüpft bin um mir eine Wanderhose zuzulegen, da meine Corthose nur mittelgut geeignet für Schnee und wandern ist :p

Das mit dem „schnell“ war dann aber leider auch eine Illusion … nachdem ich im einen Outlet alle Hosen anprobiert hatte, habe ich mich einfach für eine entschieden, weil ich keine Lust mehr hatte. Dann hab ich aber gedacht, wenn ich eh schon da bin gehe ich nochmal in den anderen Laden. Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich dort dann auch eine bessere gefunden!! Dann ging es also wieder zum ersten Outlet die andere Hose zurück geben. Zurück in Moholt ging es dann noch einmal kurz ins Gym. Auf dem kurzen Weg vom Gym zurück in die WG haben wir dann noch meine Mitbewohnerin getroffen, kurz gequatscht und auf einmal konnte man über uns mitten im hellen SUPER schöne Polarlichter sehen.

Nachdem wir die ein wenig bestaunt haben bin ich schnell reingerannt um mir was wärmeres anzuziehen und meine Kamera zu holen. Als ich wieder draußen war, war es dann aber leider auch schon zu spät. Wir haben noch kurz draußen abgewartet, aber vorallem Matthias RIESEN Hunger auf Pizza musste gestillt werden, sodass wir dann nicht mit anderen nach Dragvoll (da ists einfach dunkler) gefahren sind.

Mit einem vollen Magen sind wir aber dann auch nochmal los um kurz vor 12, weil die anderen in Dragvoll super Lichter gesehen hatten, leider wieder mittelerfolgreich, wobei Annika nochmal länger geblieben war und scheinbar 40min später super schöne sehen konnte 🙁

Wöchentlicher Trip zu BUA

21.01.2026

Da man das Equipment bei BUA nur für eine Woche ausleihen darf bin ich vormittags mit Dominik zum BUA gedüst um unsere Sachen zurück zu geben und neue Stirnlampen und Schlafsäcke fürs Wochenende auszuleihen. Danach hab ich ein wenig mit Annina zusammen gearbeitet/Blog geschrieben. Abends war dann wieder Cheertraining! Dann ging es „früh“ ins Bett, da am nächsten morgen mein Polizeitermin anstand (man muss sich bei der Polizei melden wenn man länger als 3 Monate in Norwegen lebt).

bereal-2026-01-21-0707

Pozilei und Stadtstreunern

22.01.2026

Ein wenig verschlafen nach einer kurzen Nacht entschied ich mich spontan mit meinem Rad zur Polizei zu fahren und dann später mit dem Bus wieder zurückzufahren.

Da ich den ersten Slot (um 8:30) gebucht hatte, hatte sich nicht wie am Vortag eine riesen Schlange angestaut und Dominik und ich waren fix durch. Danach bin ich mit meinem Rad ein wenig durch die Stadt geradelt (super schöner Sonnenaufgang!!) und habe dann um 10 mich mit Benni, Annina und Leonie getroffen. Wir sind dann ein wenig durch die Stadt geschlendert, waren in 2nd hand Läden Skianzüge anprobieren und im Cafe.

Leonie, Annina, Ich, Benni

Danach bin ich dann mit dem Rad im Bus zurück nach Moholt um dann eine Stunde später zusammen mit Annina ihr Auto abholen zu gehen, da wir mit diesem zur Hütte fahren wollten. Sie hatte das Auto aber 45min außerhalb geparkt weshalbt wir es schonmal näher ranholen wollten. Auf dem Rückweg sind wir dann noch für den Cabintrip einkaufen gegangen und tanken gewesen. Da haben wir (primär Annina, ich hab eigentlich nur geleuchtet) noch versucht einem Norweger, der sehr brüchig englisch sprach, sein Auto zu überbrücken, leider unerfolgreich.

Kennlernmittag und Anreise

23.01.2026

Am Freitag stand für mich packen an und Mittags war dann noch ein „Kennlerntag“ vom Cheerleading. Ich war für die ersten 2h dabei, wo wir vorallem kleine spielchen gespielt haben, wie z.b. Knotenmutter! Danach wurde ich dann von Annina und Flo mit dem Auto aufgelesen um dann zur Hütte zu düsen. Mit angelegten Schneeketten waren wir dann ca. 90min später am Parkplatz, wo uns die anderen 3 (Carina, Dominik und Benni) getroffen haben. Die 3 waren morgens in der Früh mit dem Bus gefahren und mit ganz leichtem Gepäck 4h zur Hütte gekraxelt, haben diese schonmal „vorgeheizt“ und sind dann von dort zum Parkplatz gewandert. Gemeinsam ging es dann vom Parkplatz vollgepackt ca. eine Stunde zur Hütte. Auf dem Weg dorthin haben wir erstmal zu Fuß eine XC-Ski Gruppe überholt und konnte am Himmel fast die ganze Zeit leichte Polarlichter sehen.

Obwohl alle super hungirg waren dauert es noch eine ganze weile bis das Essen auf dem Tisch stand (Schnee zu schmelzen mit einem kleinen Ofen geht halt leider nicht so schnell). Als wir dann um 22Uhr unser Abendessen genüsslich verspeisten tauchten auf einmal 2 Lampen vor unserer Hütte auf. Wir hatten 6 der 8 Plätze der Hütte gebucht und hätten nicht gedacht, das jemand die verbleibenden 2 Plätze buchen würde. Nach anfänglicher „unfreude“ war es aber super nett mit den 2 Norwegern! Nach dem Abendessen ist der eine noch mit Flo, Annina und mir runter zum See gestapft um Polarlichter zu sehen. Dieses mal konnte man sie richtig tanzen sehen am Himmel, aber leider bin ich irgendwie zu blöd diese richtig zu fokussieren, sodass fast alle meine Bilder super unscharf sind 🙁

Zurück in der Hütte sind wir dann alle ins Bettchen. Leider war meine Matratze komplett durchgelegen und mit ständigen drehen und wenden habe ich nie lange die Augen zugekriegt.

Wanderung, lesen und singen!

24.01.2026

Am nächsten morgen gab es dann, nachdem alle aufgestanden waren (Flo hatte schonmal eine kleine Wanderung um den See gemacht) Porridge mit ein wenig lauwarmen Wasser (wir hatten irgendwann keine Gedult mehr auf mehr Wasser zu warten).

Nach ein wenig lesen, quatschen mit den Norwegern (die danach wieder abgereist sind) und einem kleinen Mittagsbrot sind wir dann auf eine kleine Wanderung aufgebrochen um den Sonnenuntergang vom Kamm aus zu betrachten. Der Weg dorthin streckte sich aber ziemlich, vorallem weil hinter jeder Kuppe sich eine weitere, höhere versteckte. Aber mit Spikes konnte man auch über vereiste Stellen problemlos hochlaufen. Und auch wenn einem der Wind nur so um die Ohren gepeitscht ist (höre Video :p), sah es von oben superschön aus!

Unten wieder angekommen gab es dann Wraps (oder Tacos, ich hab noch nicht so ganz verstanden was hier der unterschied ist, beide werden mit Tortillas gegessen).

Danach haben dann Dominik, Carina, Annina und ich gelesen (ich hatte mir am Donnerstag aus einer Hütte mit „zu verschenken“ Dingen ein Buch geholt), während Benni und Flo zum See gestampft sind um ein Loch zum Eisbaden zu schlagen. Irgendwann fand Carina sogar Ersatzseiten für die Gitarre (am vorabend hatten Carina, Benni und ich 30min erfolglos versucht die eine gerissene Seite die gerade so nicht lang genug war, wieder einzuspannen) und fing an ein wenig zu spielen. Das war schon sehr cosy so als Hintergrundmusik beim lesen. Als die 2 Abenteurer dann klitschnass vom Eisloch wiederkamen haben wir dann noch ein wenig mit Gitarrenbegleitung gesungen. 

Abreise

25.01.2026

Die nächste Nacht war um einiges besser, da ich eine nicht ganz so durchgelegene Matratze hatte (auf der ein Norweger die Nacht davor geschlafen hatte)

Nachdem morgens alle ein wenig ausgeschlafen sind gab es dann wieder Porridge. Während der Leseclub (Dominik, Annina und ich) in seine Bücher vertieft war sind die anderen 3 zum Eisloch gestapft und haben ein Eisbad genommen (anscheinend war das Loch über Nacht wieder so weit eingefroren das man problemlos wieder darüber laufen konnte).

Nachdem alle wieder einigermaßen aufgewärmt waren haben wir dann nochmal einen kleinen Spaziergang über den riesigen See gemacht.

Zurück in der Hütte haben wir nochmal schnell Nudeln gekocht und dann alles aufgeräumt.

Während die anderen 4 schonmal los zum Auto sind haben Dominik und ich nochmal die Bude gefegt und die restlichen Sachen gespült (und mein Buch ausgelesen :p).

Anscheinend sind Dominik und ich super schnell gelaufen, oder haben eine Abkürzung gefunden, da wir die anderen um 2min am Parkplatz verpasst haben. Wir sind dann einfach die Straße entlang gelaufen, bis Annina und Florian die anderen 2 am Bus abgeworfen hatten (keiner hatte Lust 4h im dunklen dorthin zu wandern) und uns aufgelesen haben.

Wieder in Moholt habe ich dann noch mit meinen Brüdern und anderen Wohnheimsleuten League gespielt (war sehr witzig, aber leider auch seehr lang)

Kofferdilemmer - ein Akt in 2 Wochen

Dear KLM Customer Team,

I am writing to formally report a prolonged baggage issue and the difficulties I experienced in retrieving my luggage following a flight disruption in early January.

I arrived in Trondheim with only the clothes I was wearing and was forced to purchase essential clothing, as the temperatures were very cold and I had pre-scheduled hikes and tryouts that I could not miss. I also had additionally costs for travel costs, one night of accommodation, and food in Amsterdam.

The total cost of these essential expenses amounts to €674.34. In addition, I incurred higher travel costs for my alternative flight (€390.99 instead of €284.08), resulting in an additional €106.91.
The total amount claimed is therefore €781.25.
Wherever possible, I deliberately minimized costs by purchasing second-hand items and shopping at low-cost stores and outlets.

Additionally, for practical reasons, I paid for the train tickets to Amsterdam Central for two fellow passengers from the same flight (Carina X and Naomi Y), at a cost of €5.50 each.

January 4
I boarded my KLM flight with my checked luggage. After boarding, the flight was cancelled and the aircraft returned to the gate. All passengers were asked to leave the plane. At that time, we were informed that checked luggage could not be returned and would instead be forwarded on the rescheduled flight.

I was rebooked on a KLM flight scheduled for January 7. As University was starting on the 5th, I canceled the rebooked flight and made alternative travel arrangements with another airline.

Despite cancelling the flight, I was again informed that my luggage could not be released to me and that I would need to complete a baggage form so it could be forwarded to my destination.

January 5
I travelled by train to Brussels and flew from there to Trondheim with another airline, without my luggage, which was still being held by KLM.

January 6
After arriving in Trondheim, I cancelled my KLM flight scheduled for January 7. I then attempted to complete the baggage report form within the required 48-hour timeframe. Unfortunately, every attempt resulted in error messages (“Already logged in” -> “Oops, something went wrong”).

From this point until January 14, I tried daily to submit the form via the QR code, the website, and the KLM app from multiple devices, without success. I also attempted to contact customer service by phone but was repeatedly disconnected after waiting several hours. I contacted KLM via WhatsApp on January 6 and, as of January 22, I am still waiting to be connected to an agent.

During this entire period, I had no information regarding the location or condition of my luggage.

January 14
I was informed by SAS that my luggage had been located in Copenhagen. It is unclear to me how the bag ended up there, as the only information KLM had from me was that I had cancelled my January 7 flight. SAS was able to contact me only because my brother had added a luggage tag in 2018 with my parents’ phone number. My parents then provided SAS with my contact details.

SAS kindly arranged for the luggage to be sent to Trondheim, although they did not consider themselves responsible for delivering it to my address.

January 16
My luggage arrived at Trondheim Airport. At that time, I was on a cabin trip and unable to collect it in person.

January 19
I spoke with staff from Widerøe at Trondheim Airport, who informed me that they could not arrange delivery of the luggage.

January 20
I ultimately travelled to the airport myself to retrieve the bag. The round trip took approximately four hours, despite having previously been assured that the luggage would be delivered to my address.

Given the extended delay, lack of communication, technical issues preventing me from filing a report, and the expenses I incurred due to being without my luggage, I would like to request a review of my case and guidance on compensation for the essential items purchased, as well as the inconvenience caused.

Thank you for your time and assistance. I look forward to your response.

Kind regards,
Moritz Schlimbach